Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch!

Liebe Leser,

aufregende 8 Monate liegen hinter Cachoholic.de und nun geht es in eine kurze  Winterpause. Zeit auch für ein kleines Resümee.

Natürlich freut man sich als Blogger immer über Reaktionen der Leser. Und wenn man sich mit seinem Blog an Geocacher richtet, muss man sich bewusst sein, dass man sich ein oft sehr kritisches Publikum ausgesucht hat. So hagelte es dann zu meinem Post DNF loggen ist keine Schande im September recht derbe, teilweise aber auch berechtigte, Kritik. Das was ich zum Ausdruck bringen wollte, ist wohl nicht so gut rüber gekommen. Außerdem gibt es über das „Spiel“ Geocaching sehr viele gegensätzliche Auffassungen. Manche spielen es akribisch regel-konform, andere wiederum nehmen es mit den Regeln, die ja nun auch wieder oft Auslegungssache sind, nicht ganz so genau. Nach oben erwähntem Blogpost hatte ich dann kein sehr gutes Gefühl was das Blog betrifft. Aber es ist nun mal so, man sollte zu seiner Meinung stehen und authentisch bleiben. Das passt dann halt nicht jedem.

Dafür gibt es aber dann auch wieder echte, positive Highlights. Ein solches Highlight war die Recherche, die ich Ende Oktober betrieben habe. Hier ging es um Geocacher, die sich laut einem Zeitungsbericht am Grimmsteig verirrt haben sollten. Wie es (wahrscheinlich) wirklich war, konntet Ihr in meinem Artikel Lost am Grimmsteig lesen. Die Reaktionen auf diesen Blogpost waren überwältigend, vor allem in den sogenannten sozialen Netzwerken, und haben mir neuen Schwung zum weiter machen gegeben. Danke dafür!

Frohe Weihnachten - 001

Cachoholic.de geht nun in die Weihnachtspause! Da möchte ich so kurz vor Weihnachten die Gelegenheit nutzen, mich bei Euch für Eure zahlreichen Seitenzugriffe, Kommentare, Facebook-Likes, Google+ und alle sonstigen positiven aber auch die nicht ganz so positiven Rückmeldungen zu bedanken. Ich wünsche Euch von ganzem Herzen eine frohe, besinnliche Weihnachtszeit sowie einen guten Rutsch! Vielleicht findet Ihr ja auch die eine oder andere Weihnachtsdose!? Und im neuen Jahr lesen wir uns dann wieder!

Euer Jörg

GOCacher – Aller Guten Dinge sind drei?

Und schon habe ich die dritte gedruckte Ausgabe des GOCacher-Magazins in den Händen. Gespannt mache ich mich an die hoffentlich interessanten Geschichten rund ums schönste Hobby der Welt. Doch schon beim ersten Durchblättern wächst in mir ein Verdacht: hier ist noch mehr Werbung drin als in den Ausgaben zuvor!

Titel

GOCacher – Ausgabe 3

Und dieser Verdacht erhärtet sich beim zweiten, genaueren Durchstöbern des Magazins. Während ich diese Werbung bei meinen Rezensionen über Ausgabe 1 und Ausgabe 2 noch als erträglich und notwendig empfunden habe, ist es mir jetzt einfach ein wenig „to much“. Der eigentliche Inhalt, der durchaus vorhanden ist, rückt leider durch die vielen bunten Werbebildchen in den Hintergrund. Aber ich will das jetzt auch nicht total schlecht reden. Auch ich habe ja hier im Blog ein wenig Werbung geschaltet um meine „Betriebskosten“ zumindest teilweise heraus zu bekommen. Und das GOCacher-Magazin gibt es schließlich kostenlos bzw. in einem sehr preisgünstigen Abo. Einem (fast) geschenktem Gaul schaut man ja bekanntlich nicht ins Maul. 

Und auf jeden Fall gibt es ihn ja doch: den Content! Zum einen natürlich das Titelthema. Auf sechs spannenden Seiten beschreibt Jens Freyler, Geocacher und Reisejournalist, seinen wilden Ritt um die Ostsee bei dem er zwar nur 13 Dosen gefunden, dafür aber sage und schreibe 6 Länderpunkte gemacht hat. Dieser Artikel liest sich wirklich sehr gut, ist unterhaltsam und für alle Reise- und Abenteuerlustigen ein echtes Highlight.

Einen weiteren großen Teil der dritten Ausgabe nehmen die Technikberichte und -tests ein. Wie bewährt sich das Fitness-Armband Garmin Vivosmart im Alltag, welche USB-Powerpacks sind empfehlenswert, lohnt sich die neue GoPro Hero und wie schlägt sich das Outdoor-Smartphone IceFox Thunder? Macht alles Sinn und ist informativ. Genau wie die News aus dem groundspeak HQ.

Wie schon in den Ausgaben zuvor, finden natürlich auch die Mega- bzw. Gigaevents der Vergangenheit (Ulm und München) sowie die Vorschau auf die Events der kommenden Jahre wieder ihren Platz im Magazin. Da sich diese Events eines immer größer werdenden Zuspruchs erfreuen findet der geneigte Geocacher auch hier wichtige Informationen.

Ansonsten wie gesagt einiges an Werbung, teils direkt, teils über den Umweg der GOCacher-Internetseite. So geht beispielsweise auch der sehr nützliche Artikel aus der Serie „Erste Hilfe beim Geocaching“ in der Flut der bunten Bildchen unter. Erst als ich ihn nach Studium des Inhaltsverzeichnisses gezielt aufschlug, bemerkte ich, dass dies nicht nur einfach Werbung für die Johanniter ist, sondern auch durchaus Inhalt und Sinn hat.

Fazit: Als kostenloses Exemplar, welches man beispielsweise auf bestimmten Events bekommt, eine dickes „Like“! Beim Abo bin ich ein wenig skeptischer. Zwar gibt es als „Zugabe“ Gratis-Extras wie Aufkleber, Logbücher oder Postkarten. Und die Versandkosten sind bei einem Preis von 12,50 € für vier Ausgaben auch schon mit drin. Aber immerhin sind das umgerechnet auch über 3 € je Ausgabe. Und braucht man die Gratis-Extras wirklich?

Die vorliegende Ausgabe umfasst 48 Seiten und das Heft soll beim nächsten Mal noch umfangreicher werden. Ich hoffe, das bezieht sich auf den Content und nicht ausschließlich auf die Werbung.

Ich möchte übrigens nicht vergessen, mich für die Erwähnung meines Blogs auf der Community-Seite zu bedanken!

Nightshift – Geocaching im Dunkeln

Letztes Wochenende bin ich zum ersten Mal seit langem wieder einen Nachtcache angegangen. Nachtcaches bedürfen besonderer Vorbereitung und so habe ich meine Utensilien zusammengesucht und mal für Euch ausgebreitet. Ich bin kein ausgewiesener Nachtcache-Fan und deshalb habe ich nicht die teuerste und sicher auch nicht die beste Ausrüstung. Aber für den Anfang dürfte Euch folgendes Equipment genügen:

Nightshift

Nightshift – ausgerüstet fürs Cachen im Dunkeln!

1. Stirnlampe – die ist wichtig, um die Hände frei zu haben. Außerdem hat sie beim Reflektorsuchen den Vorteil, dass sie genau dorthin leuchtet, wohin man schaut

2. Eine Lupe – beim Nachtcachen nicht immer unbedingt erforderlich aber ich hab sie eigentlich immer dabei

3. UV-Lampe –  hier habe ich leider am falschen Ende gespart. Denn ich habe meine für fünf oder sechs Euro bei ebay gekauft und das Ding ist Schrott. Also lieber etwas mehr ausgeben, denn eine UV-Lampe ist bei vielen Nachtcaches obligatorisch.

4. Taschenlampe – auch hier habe ich ein Billigprodukt, eine Taschenlampe von Aldi. Die hat sich aber bislang bewährt. Es muss nicht immer die LED Lenser sein. Und nicht immer ist die stärkste Taschenlampe auch die beste.

5. Zum loggen – wie am Tage auch, Stempel, Kugelschreiber – der blaue Kugelschreiber wird übrigens oft in Geocaching-Shops als Geocaching-Kugelschreiber verkauft. Er schreibt auch bei Feuchtigkeit und Kälte sehr gut. Im  Schreibwarenhandel ist gleiches Modell aber erheblich billiger zu bekommen.

6. Pinzette – auch kein typischer Nachtcache-Gegenstand aber sollte man eigentlich immer dabei haben

7. Akkus, Akkus, Akkus – denn gerade bei Dunkelheit und Kälte kann man nie genug davon dabei haben

8. Leatherman Multitool – Auch das habe ich sowohl nachts als auch am Tage dabei

9. Digitalkamera – oftmals empfiehlt es sich, einzelne Stationen zu fotografieren um später nochmal nachschauen zu können. Und auch mit dem Blitz und der Zoom-Funktion kann man sehr viel anfangen.

10. Teleskop-Set – Teleskopspiegel,Teleskopmagnet und Teleskopmagnet mit Licht. Schadet auch nachts nichts.

11. GPS-Gerät – immer dabei und gerade nachts ist es mir lieber als mein Smartphone

Diese Ausrüstung lässt sich natürlich nach oben hin quasi unendlich erweitern. Ein Smartphone oder Handy sollte man zum Beispiel schon alleine deswegen dabei haben, weil man damit in Notfällen Hilfe rufen kann. Und, und, und…

Weitere Tipps fürs Nachtcachen:

  • lest Euch das Listing genau durch! Man findet dort oft Hinweise, welche Ausrüstung benötigt wird.
  • das Listing ausdrucken und wasserfest verpacken
  • einen Nachtcache niemals alleine angehen und als Anfänger am besten ein erfahrenes Team mitnehmen. Aber Vorsicht, nicht jeder Nachtcache verträgt das sogenannte Rudelcachen
  • auffällige, helle und warme Kleidung. Ich weiß, da streiten sich die Gelehrten. Manche gehen am liebsten mit Warnweste, andere wollen lieber im Dunkeln bleiben. Ich jedenfalls bin für auffällig
  • heiße Getränke mitnehmen, das kommt immer gut
  • merkt Euch genau, in welche Tasche ihr was gepackt habt. Vor Verlassen der Stationen nochmal die Location ableuchten ob nichts liegen geblieben ist
  • gibt es Telefonjoker? Aber warnt sie am besten vor, denn mitten in der Nacht angerufen zu werden kann schon erschreckend sein
  • eine Übersichtskarte mit Nachtcaches findet Ihr hier
  • denkt daran, dass ihr im Wald nicht alleine seid. Auch die Tiere haben mal Ruhe nötig.

Die aktuelle Jahreszeit ist eigentlich ideal fürs Geocaching bei Nacht. Zwar ist es kalt, aber es wird ab 17:00 Uhr schon dunkel und so kann man früh loslegen. Jetzt interessieren mich Eure Tipps! Dafür ist die Kommentarfunktion schließlich da. Bis bald im Wald!