Geocaching – kurz nachgedacht

Als Blogger und Geocacher beobachte ich natürlich auch die Meldungen in der Presse und im Internet. Heute Morgen schlugen gleich vier Meldungen auf, scheinbar zusammenhanglos zeigen sie das ganze Spektrum unseres Hobbys…

Zunächst einmal bringt ein (mir bekannter) Geocacher der lokalen Presse unser Hobby nah. Im Artikel „Spaziergang für Geocacher“ erklärt Benjamin die schönen und wohl von jedem für gut befundenen Seiten des Geocachens. Interessante Rätsel, Spaziergänge durch die Natur die man achtet und schützt.

Wenn da nicht die Leute wären, die Sachen verstecken (leider nicht gut genug), die dann andere in Angst und Schrecken versetzen: In Niederstimm wurde eine Bombenattrappe gefunden und der Beschreibung nach ist tatsächlich davon auszugehen, dass diese Attrappe mit Geocaching in Zusammenhang steht. Muss das sein? Nachtrag: Über meine Facebook-Seite erreichte mich gerade die Meldung, dass es sich bei angesprochenem Cache sogar um einen von der Gemeinde genehmigten Geocache handelt. Dennoch bin ich der Meinung, dass „Explosionszeichen“ und „Dynamitstangen“ nichts an einem Geocache zu suchen haben. Der Cache hatte wohl das Potential, Zufallsfinder zu erschrecken.

Aber klar, so sind wir halt! Wir Geocacher machen unterwegs alle Hindernisse platt, erkunden Höhlen und durchstreifen verlassene Steinbrüche. Ein bekannter Gutscheinanbieter stellt uns jetzt sogar dafür einen Hummer zur Verfügung. Bei einer „Geocaching-Rallye“ am Nürburgring kann man so richtig mal die Sau rauslassen.

Und dann macht sich der Muggel ein Bild vom Geocacher. Und das Ergebnis? Ein Schatzsucher macht sich die Mühe einen Antrag zu stellen, Geocaches auf gemeindeeigenen Grundstücken zu verstecken. Und dieser Antrag wird vom Breddorfer Rat abgelehnt.

Kurz gesagt: diese vier nicht im Zusammenhang stehenden Meldungen sollten zum Nachdenken anregen. Das Vertrauen welches der eine (Benjamin) so gewissenhaft und sorgfältig aufbaut, stößt der andere wieder mit dem A…. um. Die alten Zeiten in denen das Geocaching etwas geheimnisvolles und weitgehend unbekanntes war sind längst vorbei und kommen nicht mehr zurück. Jetzt heißt es unser Hobby in Worten wie in Taten gut darzustellen. Damit wir es noch lange spielen können! Als bloggender Geocacher bzw. geocachender Blogger nehme ich mich da von der Verantwortung nicht aus.

2 thoughts on “Geocaching – kurz nachgedacht

  1. „Ratsfrau Ulla Otten lehnte das Geocaching an Orten wie beispielsweise dem Heimathaus ab, weil moderne Schatzsucher rein äußerlich nicht von bösen Buben zu unterscheiden seien[…]“

    D5- musst ein Weiblein sein, um den Cache finden zu können…

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