Mülltüten? Check… Handschuhe? Check! Auf in die CITO-Woche

Es ist soweit! Am Samstag beginnt die erste der beiden CITO-Wochen, die 2016 weltweit stattfinden. Vom 16. bis 24.04.2016 werden wir Geocacher wieder unser Spielfeld aufräumen! Und auch diesmal gibt es dafür als Belohnung ein spezielles Souvenir!

CITO 2016
Wie aber findet man ein CITO-Event in seiner Nähe? Continue reading

CITO-Wochen 2016 – Termine stehen fest!

Ja, Ihr habt richtig gelesen. Es ist kein Tippfehler, in 2016 wird es keine CITO-Wochenenden (CITO – Cache In Trash Out)  sondern sogar CITO-Wochen geben! Die Zeiträume dafür hat Groundspeak im aktuellen Blogbeitrag mitgeteilt. Die CITO-Wochenenden fanden in der Vergangenheit immer an einem Wochenende im Zeitraum Mitte/Ende April statt.

CITO 2016

Obwohl CITOs ja an und für sich eine gute Sache sind, war das nicht immer im Sinne des Naturschutzes, denn das Wochenende fiel genau in Continue reading

Die Begegnung mit dem Jäger

Es ist wieder einmal passiert. Am Finale des Multis GC3YG6V Wilde Kreaturen ist uns ein Jäger begegnet. Dieser Multi wird sehr gut besucht. 246 Fundlogs seit Oktober 2012 sind ja für einen 4 km langen Multi mit 14 Stationen schon recht viel. Der Multi gefällt den Geocachern, 184 Favoritenpunkte sind ein Beleg dafür. Und auch von uns wird er einen FavPoint bekommen, denn die Stationen und besonders das Final sind sehr gut gemacht.

freundliches Gesicht

Ein freundliches Gesicht – dann klappt es auch mit dem Jäger

Schon während unserer Runde fiel uns allerdings auf, dass man die Stationen auch ohne GPS hätte finden können. Fast zu jeder Station führte nämlich die berühmt-berüchtigte Cacherautobahn. Dabei lagen die Stationen zumeist ca. 10 m vom Weg entfernt. Zum Final mussten wir einen Weg gehen… ich sag jetzt mal: außer Geocachern geht da keiner lang. Als wir von dort zurück kamen, stand am „Pre-Final“ ein Mann mit einem Hund und ich dachte mir schon: Achtung, ein Jäger! Jetzt gibt es Ärger. Aber wir mussten nun mal an ihm vorbei.

Natürlich kam direkt die Frage: Seid Ihr Geocacher? Was nun? Pilzsucher? Pipi gemacht? Ok, unser Garmin und die Rucksäcke ließen uns nicht nach Pilzsuchern aussehen. Also ja, wir sind Geocacher und haben dort hinten eben einen Schatz gesucht. Gespannt warten wir auf die Reaktion des Mannes. Er sei Jäger und es seien ihm in seinem Revier in letzter Zeit viele Geocaches aufgefallen. Der Jäger beschreibt uns einige der Stationen, die wir soeben gesucht und gefunden hatten. „Man braucht ja nur mal mit offenen Augen durch den Wald zu gehen, da fallen einem die Spuren auf“ fügt er hinzu.

Wir erläutern ihm, dass dieses eine Runde sei bei der man von Station zu Station geht. Dann die Erleichterung: er hat nichts gegen das Geocaching. Das, was er gesehen habe, wäre ja auch alles in Ordnung. Hauptsache wäre, dass die Caches (er macht keinen Unterschied zwischen Cache und Station) nicht in den Wildruhezonen liegen würden. Und er warnt uns davor, nachts in der Nähe von Hochsitzen zu cachen. Zwar wäre er als Jäger natürlich letztendlich verantwortlich für seinen Schuss, aber das Risiko, dass etwas passiert wäre nun mal vorhanden.

Der Jäger führt weiter fort: „In der Nähe von Koblenz  gibt es ein Gebiet, da lohnt es sich nicht mehr auf die  Jagd zu gehen, da gehen die Geocacher auch im Dunkeln auf die Suche“. Wir gehen davon aus, dass er das „FoF“ bei Alken meint. Und er meint, dass Geocaching seinem Eindruck nach „immer mehr“ wird. Da hat er wohl recht.

Wir unterhalten uns noch ein wenig weiter, wir versuchen ihn von der Harmlosigkeit unseres Hobbys zu überzeugen und dann verabschieden wir uns beiderseitig freundlich voneinander. Als er später an anderer Stelle nochmals mit seinem Auto an uns vorbei fährt, winkt er uns freundlich zu. Scheinbar hat er wirklich nichts gegen Geocacher.

Wir haben hier also einen sehr freundlichen Jäger erwischt. Das es solche und solche gibt, wissen wir alle. Schon oft haben wir Berichte gelesen, bei denen die Begegnungen zwischen Jäger und Geocacher nicht so friedlich verlaufen sind. Ich kann eigentlich nur empfehlen: 

– offen und freundlich zu sein,

– das Hobby Geocaching nicht abzustreiten, die Jäger kennen sich sowieso in ihrem Revier sehr gut aus

– sich Zeit zu nehmen und den Dialog zu suchen

– Tipps zu geben, wie der Jäger den Owner kontaktieren kann falls ihm ein Cache in seinem Revier nicht passt

– Den Owner kontaktieren, er freut sich wenn er weiß, was sich um seinen Cache herum abspielt (muss ich auch noch machen)

Natürlich ist dies keine Garantie dafür, dass Eure Begegnung mit einem Jäger oder Förster nicht zu einem Desaster wird. Aber es ist schon mal ein guter Anfang. Der erste Eindruck ist bei einer solchen Begegnung oft entscheidend.

Wie verhaltet Ihr Euch, wenn Ihr einer solchen Situation seid? Habt Ihr weitere Tipps im Umgang mit Jägern und Förstern? Ich bin gespannt auf Eure Kommentare.

Geocaching – kurz nachgedacht

Als Blogger und Geocacher beobachte ich natürlich auch die Meldungen in der Presse und im Internet. Heute Morgen schlugen gleich vier Meldungen auf, scheinbar zusammenhanglos zeigen sie das ganze Spektrum unseres Hobbys…

Zunächst einmal bringt ein (mir bekannter) Geocacher der lokalen Presse unser Hobby nah. Im Artikel „Spaziergang für Geocacher“ erklärt Benjamin die schönen und wohl von jedem für gut befundenen Seiten des Geocachens. Interessante Rätsel, Spaziergänge durch die Natur die man achtet und schützt.

Wenn da nicht die Leute wären, die Sachen verstecken (leider nicht gut genug), die dann andere in Angst und Schrecken versetzen: In Niederstimm wurde eine Bombenattrappe gefunden und der Beschreibung nach ist tatsächlich davon auszugehen, dass diese Attrappe mit Geocaching in Zusammenhang steht. Muss das sein? Nachtrag: Über meine Facebook-Seite erreichte mich gerade die Meldung, dass es sich bei angesprochenem Cache sogar um einen von der Gemeinde genehmigten Geocache handelt. Dennoch bin ich der Meinung, dass „Explosionszeichen“ und „Dynamitstangen“ nichts an einem Geocache zu suchen haben. Der Cache hatte wohl das Potential, Zufallsfinder zu erschrecken.

Aber klar, so sind wir halt! Wir Geocacher machen unterwegs alle Hindernisse platt, erkunden Höhlen und durchstreifen verlassene Steinbrüche. Ein bekannter Gutscheinanbieter stellt uns jetzt sogar dafür einen Hummer zur Verfügung. Bei einer „Geocaching-Rallye“ am Nürburgring kann man so richtig mal die Sau rauslassen.

Und dann macht sich der Muggel ein Bild vom Geocacher. Und das Ergebnis? Ein Schatzsucher macht sich die Mühe einen Antrag zu stellen, Geocaches auf gemeindeeigenen Grundstücken zu verstecken. Und dieser Antrag wird vom Breddorfer Rat abgelehnt.

Kurz gesagt: diese vier nicht im Zusammenhang stehenden Meldungen sollten zum Nachdenken anregen. Das Vertrauen welches der eine (Benjamin) so gewissenhaft und sorgfältig aufbaut, stößt der andere wieder mit dem A…. um. Die alten Zeiten in denen das Geocaching etwas geheimnisvolles und weitgehend unbekanntes war sind längst vorbei und kommen nicht mehr zurück. Jetzt heißt es unser Hobby in Worten wie in Taten gut darzustellen. Damit wir es noch lange spielen können! Als bloggender Geocacher bzw. geocachender Blogger nehme ich mich da von der Verantwortung nicht aus.