Souvenir-Jäger aufgepasst!

Es kommen wieder neue Souvenirs auf uns zu! Los geht es am 14.03.2015. Der 14.03. wird ja schon traditionell als Pi-Day gefeiert weil die amerikanische Schreibweise des Tages, 3/14, doch sehr stark an den Wert der Kreiszahl π erinnert. In diesem Jahr ja sogar besonders. Denn mit 3/14/15 hätte man ja sogar die ersten 5 Ziffern von π (3.1415…).

Pi

Quelle: The Geocaching-Blog

Groundspeak spendiert nun π zu Ehren gleich zwei Souvenirs. Eins bekommt man, wenn man an diesem Tag an einem Event teilnimmt, das zweite Souvenir soll das “rätselhafte” an π ehren: Für das Auffinden eines Mystery-Caches am 14.03.2015 gibt es ebenfalls ein Souvenir.

Am 25. und 26. April kann man sich dann ein Souvenir für die Teilnahme an einem CITO-Event ergattern. CITO-Events sind ja an und für sich eine gute Sache. Der Termin für das Souvenir im April ist allerdings nicht unumstritten, da er genau in die Brut- und Setzzeiten in Deutschland fällt. Bei der Planung eines CITO-Events sollte man also die regionalen Regelungen in Betracht  ziehen.

Quelle: The Geocaching-Blog

Quelle: The Geocaching-Blog

Und schließlich soll es am 02.05.2015 noch ein spezielles Souvenir geben um 15 Jahre Geocaching zu feiern! Es gibt also reichlich zu tun. Wer auf die bunten Bildchen im Profil steht, kann sich also freuen!

Found it! – Fundstücke #005

Das Internet… unendliche Weiten! Und auch oder gerade als Geocacher findet man immer wieder Kuriositäten, Unglaubliches oder einfach nur Interessantes im Netz.. Cachoholic hat wieder für Euch gestöbert!

Liegen lassenDas erste Fundstück hat durchaus einen ernsten Hintergrund. Es gibt eine Regeländerung welche Events betrifft und die Mindestdauer für die verschiedenen Eventtypen festlegt. Natürlich gibt es dazu auch direkt Reaktionen in den anderen Blogs. Wen wird es interessieren? fragt die schweigende Mehrheit und derabrocker hat eine ähnliche Meinung zum jüngsten Guideline-Update.

Aber das kann doch nicht ernst gemeint sein: in Lincoln (Nebraska) gab es einen Bombenalarm wegen einer Banane im Baum. Und diese Banane war Teil eines Geocaches.

Witziges Versteck oder einfach nur “Unfug”? In der Bucht kann man jetzt ein Geocache-Versteck in Wespennest-Form kaufen. Mal ehrlich, wie viele “echte Nistkästen” werden geöffnet, nur weil ein Geocache drin sein könnte? Ok, erfahrene Geocacher kennen den Unterschied… Aber nun auch noch an jedem Wespennest rumfummeln? Da ist der Hundehaufen ja noch harmlos ;-)

Die Gemeinde Altensteig hat ja vor einiger Zeit für Aufregung gesorgt indem sie die beliebte Cacheserie “Geocaching Forever” verboten hatte. Durch das Altensteiger Stadtmarketing wurden nun drei neue Caches ausgelegt, die aber bereits wieder archiviert sind. Ob es an den verärgerten Reaktionen der Geocacher gelegen hat oder ob groundspeak den “Ownern” die Archivierung nahegelgt hat, ist noch ungewiss.

Eine besondere Idee mit Geocaching ein wenig Geld zu verdienen hat ein Einheimischer in MarokkoGar nicht mal so doof finde ich. Aber ich denke in Deutschland würde es nicht funktionieren.

Ich wünsche Euch allen einen tollen närrischen “Entspurt” Bis denne!

Logfreigabe geben oder nicht?

Beim Geocaching wird ja jeden Tag eine andere Sau durch den Ort getrieben. Seit Sonntag ist es der arme Reviewer, der mit seinem sicherlich gut gemeintem Tipp eine Ersatzdose für einen nicht gefunden Cache zu legen wohl etwas über das Ziel hinaus geschossen ist. Ich möchte jetzt keinesfalls weiter auf ihm rumhacken. Denn hinter seinem coolen Nick steht immer noch ein Mensch an dem bestimmt auch nicht alles einfach so abperlt.

Die Geocaching-Gemeinde ist sehr kritisch. Als Geocaching-Blogger merke ich das daran, dass man sich mit seinem Geschreibsel ganz schnell in die Nesseln setzen kann. Da gibt es die 100% Linientreuen die das Regelwerk bis ins hinterste Eck beherrschen und deshalb auch auf jede Frage eine Antwort wissen. Dann gibt es die, die zwar die Regeln kennen, sie aber nicht so eng sehen und bestimmt auch die, denen die Regeln ziemlich schnurz sind oder die, die Regeln nur ganz oberflächlich kennen. Vieles schaut man sich von anderen Geocachern ab, besonders natürlich von denen, die schon länger dabei sind. Denn da geht man ja von der Richtigkeit ihres Handelns aus. Gerade den Tipp mit der Ersatzdose habe ich auch schon oft gehört. Und ein Ersatzlogbuch dabei zu haben gehörte schon immer zum guten Ruf eines Geocachers.

Im gut gemeintem Log des Reviewers wird aber auch ein anderes Thema angesprochen welches mich schon mein Geocaching-Leben lang beschäftigt. Gebe ich als Owner eine Logfreigabe wenn jemand (unverschuldet) einen Cache von mir gefunden hat oder nicht? Da dies im vorliegenden Fall der Cacheowner getan hat, entwickelt sich im Cachelisting mal wieder eine dieser in einem Listing nicht gewünschten Diskussionen. Hier einmal ein Auszug aus einem Log des Owners:

Logfreigabe

Nun muss ich Euch sagen, dass ich es bei meinen Caches genauso halte wie dieser Owner. Wenn ich die Meldung bekomme, dass einer meiner Caches nicht gefunden wurde und diese Meldung ist plausibel, dann schaue ich nach. Ist der Cache dann tatsächlich verschwunden, dann bekommt der betreffende Geocacher (sogar ohne danach zu fragen) die Logfreigabe. Ob ich das nun machen darf oder nicht. Für mich gehört das einfach zum guten Ton. Und schließlich hätte ich ohne diese Meldung vielleicht gar nicht mitbekommen, dass mit meinem Cache irgendetwas faul ist. Leider habe ich es auch schon oft anders erlebt. Extrembeispiel: Ein Owner der zufällig vor Ort war und mit uns den Cache zusammen erfolglos suchte. Wir erwarteten eigentlich ein: “Der ist weg, na ja, ihr dürft ihn loggen, ich deaktiviere ihn dann”. Aber nix… Die Anfahrt zu diesem Cache wären ca. 35 km. Also bleibt es beim DNF wenn es uns nicht zufällig mal wieder in die Gegend verschlagen sollte.

Oder der Cache der wegen Wartung unauffindbar war, bei dem aber das Listing nicht ordnungsgemäß deaktiviert war. Ich rede hier nicht von einem D5 sondern einem D 1,5. Wir haben sogar einen Telefonjoker bemüht, wir mussten aber trotzdem DNF loggen. Erst daraufhin wurde der Cache deaktiviert. Ganz lapidar mit: “Wartung dauert noch an”.  Auch da hätte ich eigentlich eine “entschuldigende” Mail des Owners bzw. eine Logfreigabe erwartet. Einmal kam auch eine Mail: “Der Cache ist jetzt wieder da – du kannst wieder suchen”. Tolle Wurst.

Natürlich gibt es Ausnahmen. Sollte z.B. nicht das Finden des Cachecontainers sondern gerade das Herankommen an das Logbuch der “Gag” sein, so würde ich auch keine Logerlaubnis bei verschwundenem Cache erteilen.

Übrigens nimmt nicht jeder die Logfreigabe an. “Danke für die Logerlaubnis, aber ich komme nochmal wieder”. Auch das habe ich schon gelesen und finde es sehr ehrenhaft. Aber ich denke, es braucht sich niemand zu schämen eine Logfreigabe dankend anzunehmen. Und schließlich schont es die Umwelt.

Ach ja, natürlich muss man nicht jeden Cache in ein Smiley verwandeln. Ich bin auch nicht statistikgeil. Aber wenn ich an einem Cache lange suche und finde ihn unverschuldet nicht, dann ärgert mich das schon. Jetzt interessiert mich Eure Meinung zu dem Thema! Gebt Ihr Logfreigaben und nehmt Ihr solche  an? Oder fragt Ihr sogar nach, ob Ihr eine Logfreigabe für einen nicht gefundenen Cache bekommt?

Ich bin sehr gespannt auf Eure Kommentare…

 

 

Geocaching – kurz nachgedacht

Als Blogger und Geocacher beobachte ich natürlich auch die Meldungen in der Presse und im Internet. Heute Morgen schlugen gleich vier Meldungen auf, scheinbar zusammenhanglos zeigen sie das ganze Spektrum unseres Hobbys…

Zunächst einmal bringt ein (mir bekannter) Geocacher der lokalen Presse unser Hobby nah. Im Artikel “Spaziergang für Geocacher” erklärt Benjamin die schönen und wohl von jedem für gut befundenen Seiten des Geocachens. Interessante Rätsel, Spaziergänge durch die Natur die man achtet und schützt.

Wenn da nicht die Leute wären, die Sachen verstecken (leider nicht gut genug), die dann andere in Angst und Schrecken versetzen: In Niederstimm wurde eine Bombenattrappe gefunden und der Beschreibung nach ist tatsächlich davon auszugehen, dass diese Attrappe mit Geocaching in Zusammenhang steht. Muss das sein? Nachtrag: Über meine Facebook-Seite erreichte mich gerade die Meldung, dass es sich bei angesprochenem Cache sogar um einen von der Gemeinde genehmigten Geocache handelt. Dennoch bin ich der Meinung, dass “Explosionszeichen” und “Dynamitstangen” nichts an einem Geocache zu suchen haben. Der Cache hatte wohl das Potential, Zufallsfinder zu erschrecken.

Aber klar, so sind wir halt! Wir Geocacher machen unterwegs alle Hindernisse platt, erkunden Höhlen und durchstreifen verlassene Steinbrüche. Ein bekannter Gutscheinanbieter stellt uns jetzt sogar dafür einen Hummer zur Verfügung. Bei einer “Geocaching-Rallye” am Nürburgring kann man so richtig mal die Sau rauslassen.

Und dann macht sich der Muggel ein Bild vom Geocacher. Und das Ergebnis? Ein Schatzsucher macht sich die Mühe einen Antrag zu stellen, Geocaches auf gemeindeeigenen Grundstücken zu verstecken. Und dieser Antrag wird vom Breddorfer Rat abgelehnt.

Kurz gesagt: diese vier nicht im Zusammenhang stehenden Meldungen sollten zum Nachdenken anregen. Das Vertrauen welches der eine (Benjamin) so gewissenhaft und sorgfältig aufbaut, stößt der andere wieder mit dem A…. um. Die alten Zeiten in denen das Geocaching etwas geheimnisvolles und weitgehend unbekanntes war sind längst vorbei und kommen nicht mehr zurück. Jetzt heißt es unser Hobby in Worten wie in Taten gut darzustellen. Damit wir es noch lange spielen können! Als bloggender Geocacher bzw. geocachender Blogger nehme ich mich da von der Verantwortung nicht aus.

Found it! – Fundstücke #004

Das Internet… unendliche Weiten! Und auch oder gerade als Geocacher findet man immer wieder Kuriositäten, Unglaubliches oder einfach nur Interessantes im Netz.. Cachoholic hat zu Beginn des neuen Jahres wieder für Euch gestöbert!

Liegen lassen

 Geocaching-Blogs gibt es viele. So nimmt sich “Noch ein Geoblog” schon im Titel ein wenig ironisch selbst auf die Schippe. Und dementsprechend lesen sich auch die ersten Artikel. Besonders gefallen hat mir der Blogpost “xTF – Log folgt” der eine spannende FTF-Jagd schildert. Ob es wirklich so gewesen ist? Keine Ahnung, aber vorstellen könnte ich es mir. Wie man sich Geocaching im Jahre 2033 vorstellen kann, hat traveldiary.de im Artikel “Wir schreiben das Jahr 2033…” anschaulich dargestellt. Und besonders interessant finde ich die neue Community “Geocaching-Singles” die kati1988 zum Anlass genommen hat, in ihrem Blog mal eine entsprechende Umfrage zu starten. “Männlich und vergeben” führt zur Zeit in dieser Umfrage. Eine Tatsache, die mich dann doch wieder beruhigt.

Geocaching-Logs lesen macht immer unheimlich viel Spaß. Besonders natürlich wenn kuriose Dinge passieren. Beim “Hüdingcache” hat sich der Grundstückseigentümer persönlich per Geocaching-Account beim Owner beschwert, und das mit Erfolg. Auf geocaching.com gibt es zu diesem Thema sogar eine Bookmarkliste mit dem Namen S**t Happens – Merda Accidit! die derzeit 321 Einträge erfasst. Ja ich weiß, die Liste gibt es schon etwas länger. ich habe sie aber erst kürzlich entdeckt und halte sie für eine wahre Fundgrube an Geocaching-Kuriositäten. Ich hoffe, der Owner führt die Bookmark-Liste auch weiterhin fort.

Euch allen wünsche ich, dass Ihr einen guten Start in das Jahr 2015 gehabt habt, viele tolle Dosen, Glück und Gesundheit! Bis bald im Wald!